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Ferienspaß 2010
Ferienspaß ein Erfolg
Dass man in den Ferien neben Spaß und Spiel auch etwas lernen kann, das erlebten täglich 60 Buben und Mädchen, die sich an der „Ferienspaßaktion 2010“ beteiligten, den die Kirchengemeinde zusammen mit dem Gunzenhäuser Deutschen Familienverband (DFV) veranstaltete.
Ziel der verantwortlichen Organisatorinnen Pfarrerin Susanne Thorwart und Leonie Herold vom Familienverband war, Kindern zwischen vier und zehn Jahren, die ihre Ferien zuhause verbrachten, vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen, sie Gemeinschaft erleben zu lassen und die berufstätigen Eltern in der Kinderbetreuung über die langen Sommerferien zu unterstützen.
Die über zwei Wochen jeweils Montag bis Freitag an insgesamt zehn Tagen im Lutherhaus durchgeführte Aktion begann jeden Tag mit einem Frühstück. Die freiwilligen Helferinnen und der Helfer aus allen Altersgruppen spielten und bastelten mit den Kindern im Lutherhaus, auf der Wiese und im Wald, führten einen Kinderbibeltag auf den Spuren Abrahams durch und statteten Handwerksbetrieben und öffentlichen Einrichtungen mit den Kindern einen Besuch ab, um dabei die Neugier und den Wissensdurst über Aufgaben und Ziele der jeweiligen Betriebe und Einrichtungen zu stillen.
Besucht wurde der Gunzenhäuser Bahnhof mit Stellwerk einschließlich aufregender Mitfahrt in dem Führerstand eines Triebwagens nach Pleinfeld und zurück nach Gunzenhausen; die Kinder sahen die beeindruckende Technik im Hallenbad Juramare, die es braucht, um Wasserspaß im Hallenbad „Juramare“ genießen zu können; Tierfutterspenden brachten die Kinder zum „Karl Reulein Tierheim“ des Tierschutzvereins Gunzenhausen und waren von den Katzen begeistert; dass Polizisten auch als Erwachsene dauernd weiter lernen, und dass die Menschen, die in der Zelle eingesperrt werden müssen, oft rumschreien und manchmal gefährlich sind, erfuhren sie auf der Polizeiinspektion Gunzenhausen; Verbände aller Art legten die Kinder auf der Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuzes in der Albert-Schweitzer-Straße einander an und durften auf dem Biolandhof von Hans Röttenbacher in Unterwurmbach nach Kartoffeln graben; die Druckerei des Altmühl-Boten, Verlag Emmy Riedel in der Weinstrasse, gab einen Einblick in die Möglichkeiten heutiger Drucktechnik und wie Autos funktionieren und dass Autos nicht nur Benzin brauchen, erkannten die Mädchen und Jungs bei der Firma Fahrzeug- und Karosseriebau Carl Ulrich in der Oettinger-Straße; Waldpädagogin Elisabeth Jung ließ die Kinder den Wald spielerisch erleben und weckte Interesse an den Tieren, die im Wald leben; in der Metzgerei Fischer durften sie nicht nur Wurst probieren, sondern auch die Produktion in Augenschein nehmen; ein weiteres Glanzlicht war die „Piratenfahrt“ an Bord der „MS Altmühlsee“ mit anschließendem Picknick für alle Kinder und Betreuer!
Das Resümee nach dem letzten Tag, dem Spiel ohne Grenzen: „Es war lustig und spannend! Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei“.
Ein Dankeschön gilt den Lebensmittelmarkt Kaufland in der Ansbacher-Straße, der Gärtnerei Mährlein, der Metzgerei Hermann Fischer, der Bäckerei Kleeberger in der Industriestraße für geleistete Obst- und Lebensmittelspenden, dem Zweckverband Altmühlsee für die Fahrt auf der „MS Altmühlsee“ sowie der Stadt Gunzenhausen für deren finanzielle Unterstützung. Besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen für die Betreuung. Auch den Frauen aus dem Deutschen Familienverband, dem Evangelischen Frauenbund und aus der Kirchengemeinde, die für ein lecker schmeckendes, gesundes und reichhaltiges Frühstück und Mittagessen sorgten ein herzliches „Dankeschön“.
Horst Kuhn
Kirchenvorstand
vom 21.08.2010
Mini-Gottesdienste
Viermal im Jahr feiern wir und mit den Klein(st)en in unserer Gemeinde Gottesdienst. Dann heißt es alles andere als Stillsitzen: Jedes Lied wird mit Bewegungen gesungen, es gibt immer was zum Anschauen und Mitmachen. Karlotta, unsere Eselin, fällt immer was Neues ein und sie sorgt dafür, dass es auf keinen Fall langweilig wird. Im Anschluss sitzen dann noch alle, die Zeit und Lust haben zusammen zum Essen und Trinken, Spielen und sich zu Unterhalten.
Die nächsten Termine sind:
Samstag, 18. September, in der Stadtkirche
Samstag, 11. Dezember, im Löhehaus, Specksrothstraße 17
Herzliche Einladung
Ihre
Melanie Caesar, Pfarrerin
vom 22.08.2010
Aus dem Kirchenvorstand berichtet
Kirchenvorstandsmitglied Georg Braun hat aus persönlichen Gründen sein Amt als Mitglied des Kirchenvorstands abgegeben.
Wir bedanken uns für seine Mitarbeit.
Als neues Mitglied wurde nach durchgeführter geheimer Wahl Frau Doris Ströhlein in das Kirchengremium berufen.
Wir freuen uns über ihre Mitarbeit.
Horst Kuhn
Kirchenvorstand
vom 16.06.2010
Dekan Gerhard Schleier verläßt uns
Dekan Gerhard Schleier ist mit Wirkung zum 1. Dezember 2010 durch den Landeskirchenrat München zum neuen Leiter der Evangelisch-Lutherischen Landvolkshochschule Pappenheim berufen worden. Wir danken Ihn für seine fast achtjähriges Wirken als Seelsorger in unserer Kirchengemeinde und im Dekanatbezirk und wünschen Ihn und seiner Familie alles Gute und Gottes Segen.
Dekan Schleier wird noch bis Anfang Oktober den Dienst als Dekan für den Dekanatsbezirk Gunzenhausen und als Seelsorger in unserer Kirchengemeinde versehen.
Die Verabschiedung findet voraussichtlich Ende Oktober statt.
Horst Kuhn
Kirchenvorstand
vom 22.08.2010
Gemeindebefragung 2010 - Vielen Dank, dass Sie geantwortet haben!!
Der Kirchenvorstand hat in den Wochen vor Ostern seine Gemeindeglieder ab 14 Jahren um Rede und Antwort gebeten, insgesamt 5030 Personen wurden angeschrieben für eine schriftliche Gemeindebefragung. 464 Frauen und Männer haben sich die Zeit genommen und geantwortet, davon 23,8 % aus der Ostvorstadt, 6,3% aus Schlungenhof, 33,1% aus der Kernstadt und 36,8% aus der Südstadt bzw. vom Reutberg. Frauen hatten beim Beantworten deutlich die Nase vorne: 62,7% der ausgefüllten Fragebögen kamen von ihnen.
Hier ein Vergleich der Altersverteilung der Gemeindeglieder und der Antworten. Die Gruppe, die sich am stärksten eingebracht hat, sind die 60-79Jährigen.
Auf die Frage, wie verbunden sie sich der Gemeinde fühlen antworteten 27,3%mit „stark verbunden“ und 37,5% mit „eher stark“, 4, 8% mit „überhaupt nicht“ verbunden und 30,5% mit „weniger verbunden“. Es wird aufschlussreich sein, was die Gemeindeglieder, die sich eher wenig verbunden fühlen, die auch wenig zum Gottesdienst kommen, und die trotzdem den Bogen beantwortet haben, für Interessen und Kritik eingebracht haben.
Am 12. Juni wird der Kirchenvorstand bei einem Klausurtag die inhaltliche Sichtung der Ergebnisse vornehmen und dann daran gehen, Konsequenzen aus den Hinweisen für die Gemeinde zu ziehen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Für das Projektteam: Pfarrerin Susanne Thorwart
vom 03.05.2010
