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Das Löhe-Haus

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Das Haus ist nach dem bayerischen Pfarrer Wilhelm Löhe benannt, der im 19. Jahrhundert in Neuendettelsau Pfarrer war und dort zum Begründer eines Diakonissenhauses und einer lutherischen Missionsschule wurde. Viele dieser Diakonissen und Missionare kamen aus dem Raum Gunzenhausen. Seine Gedanken hatten weite Ausstrahlung, auch in unserer Region fühlen sich bis heute viele Menschen den Überzeugungen Wilhelm Löhes verpflichtet. Das Haus befindet sich in der Specksrothstraße in der Ostvorstadt. Hier haben die Gemeindeglieder des 4. Sprengels ihren eigenen Treffpunkt. Auch hier findet jeden Sonntag um 10.10 Uhr Gottesdienst statt, gleichzeitig ist Kindergottesdienst und so manches Kind wird hier getauft.

 

 

Die Spitalkirche

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Die Spitalkirche am nördlichen Ende des Markplatzes gehört der Burkhard-von-Seckendorff-Stiftung und ist der Kirchengemeinde für Gottesdienste zur Verfügung gestellt. Dort feiern wir von Ostern bis nach der Kirchweih im September die Frühkirche sonntags um 7.30 Uhr. Daneben wünschen manche Brautpaare dort ihre kirchliche Trauung. Taufen sind in der Spitalkirche leider nicht möglich. In den Sommermonaten bietet Dekanatskantor Alexander Serr in der Spitalkirche eine eigene Konzertreihe mit besonderen Akzenten.

 

Die Wilhelm-Löhe-Kindertagesstätte

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Ursprünglich war der Kindergarten in den Räumen des heutigen Löhe-Saals beheimatet. Im Jahr 1987 hat die Kirchengemeinde für die gewachsene Kinderzahl einen Kindergarten mit großem Gartenbereich am Föhrenweg gebaut, der nach kurzem wieder aus allen Nähten platzte. Schon 1989 wurde darum für eine dritte Gruppe das Gebäude erweitert und eine Turnhalle im 1. Stock hinzugefügt. Im Juli 2007 zogen die Löhezwerge aufs Gelände in ihre neu erbaute Kinderkrippe, einen einladenden, hellen Rundbau, geplant vom Architekten Manfred Trieb.

 

Die Stadtkirche

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Sie ist Zentrum der Kirchengemeinde und der ganzen Region. Alle wichtigen Gottesdienste in Dekanat und Kirchengemeinde finden hier statt: Sonntags um 9.30 Uhr, freitags um 18.30 Uhr. Hier werden die meisten Kinder getauft, Paare getraut, die Gunzenhäuser Jugendlichen konfirmiert und so manch anderer Anlass besonders begangen. Eine Spezialität sind die monatlichen Taizé-Gottesdienste, jeweils am 3. Freitag des Monats um 19.30 Uhr, die mit Liedern und Kerzen und etlichen Elementen der französischen Kommunität Taizé gefeiert werden. Vor allem in den Sommermonaten wird die Stadtkirche auch zunehmend von Touristen besucht. Sie ist an allen Tagen der Woche geöffnet, im Sommer gibt es etliche besondere Angebote: Kirchenführungen, Mittagsandachten, Orgelmusik zur Mittagszeit.

Das Lutherhaus

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Es ist nach dem Reformator Martin Luther benannt, der im Jahr 1516 auch in Gunzenhausen übernachtet hat. Das Lutherhaus in der Hensoltstraße wurde im Jahr 1931 gebaut. Es diente lange Jahre als Versammlungsraum für die ganze Stadt (im Saal können bis zu 400 Menschen einen Sitzplatz finden). Heute ist es das Gemeindehaus für die Kirchengemeinde. Posaunenchor- und Kantorei-Proben, Seniorennachmittag und Frauenbund, Pfarrkonferenzen und Diakonieabende, Beratung durch den VDK und Mutter-Kind-Gruppe --- all diese Aktivitäten finden in diesem Haus statt.